Ägypten

Der Ort an dem die Schätze liegen - das Ägyptische Museum in Kairo

5. November 2008

Inmitten des Zentrums der turbulenten Millionenmetropole befindet sich das größte und bedeutendste Museum ägyptischer Kunst in ganz Ägypten. Der anmutige Bau im neoklassizistischen Stil wurde 1900 gebaut. Gegründet wurde das Museum aber schon viel früher von dem berühmten französischen Ägyptologen Auguste Mariette 1857.

Schnell wurde klar, dass die Räumlichkeiten viel zu klein waren, für die zahllosen Schätze des Alten Ägypten. Dicht an dicht stehen die Exponate und dabei wird nur ein Bruchteil der fast 45 000 Objekte ausgestellt. Daher sind die Pläne für einen Neubau etwas außerhalb von Kairo gut nachzuvollziehen und dringend notwendig, um den Stücken wieder den Raum zu schaffen, der ihnen gebührt.

Wollte man sich bei einem Besuch alle im Museum gezeigten Stücke ausführlich ansehen würde man mehrere Tage, wenn nicht sogar eine ganze Woche benötigen. Von daher ist es das Beste sich auf bestimmte Objektgruppen zu konzentrieren. Ein Highlight sind die Königsmumien, in einem seperaten Mumiensaal ausgestellt und für die extra Eintritt verlangt wird.  Im Erdgeschoss sind die Objekte chronologisch angeordnet. Blickpunkt ist hier die bekannte Sitzstatue des Pharao Chephren, die den beschützenden Falken im Nacken trägt. Außerdem finden sich zahlreiche Kolossalstatuen, so auch von Echnaton.

Das Obergeschoss ist nach Themengebieten angeordnet und enthält den erwähnten Mumiensaal. Weitere Höhepunkte stellen der Grabschatz des Tutanchamun sowie dessen berühmte Totenmaske und der herrliche Schmuck dar.

Wenn sie ein bißchen mehr Zeit haben, brauchen sie sich keine Sorgen machen: An den unzähligen Ausstellungsstücken können sie sich gar nicht satt sehen und gerade in den hintersten Winkeln finden sich die schönsten Stücke!

 
Stephanie Trappe

Kategorie: Ägyptens Kultur